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Ökumene-Baum Ökumene-Baum

Ökumene in Sankt Augustin

Dem ökumenischen Miteinander zwischen den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Sankt Augustin wird ein großes Gewicht gegeben. Seit vielen Jahren existieren in den unterschiedlichen Ortsteilen Sankt Augustins ökumenische Arbeitskreise und regelmäßige Veranstaltungen, die von den beiden Kirchen getragen werden, so z.B. das ökumenische Pfingstfest in Niederpleis oder auch gemeinsame Pfarrfeste in Hangelar und Menden. Einige Aktionen finden nur lokal in den jeweiligen Ortsteilen statt, andere Angebote haben im gesamten Stadtgebiet ihren Platz.

Das Ziel der gelebten Ökumene wird in der “versöhnten Verschiedenheit” liegen: Katholiken, Orthodoxe und Protestanten pflegen ihre Riten, Traditionen und theologischen Ansichten, und sie bleiben ihnen treu – aber sie weiten sich geschwisterlich den anderen – so Dr. Georg Schwikart während seiner Ansprache beim ökumenischen Gottesdienst am 22.01.2009 in der ev. Christuskirche Hangelar.

  • ökumenische Gottesdienste
  • ökumenische Gesprächsabende
  • Austausch der jeweiligen Gemeindezeitungen
  • Besuchsdelegationen zu wichtigen Gottesdiensten
  • ökumenische Gemeindefeste
  • gegenseitige Grußworte zur Kommunion / Konfirmation / Firmung / …
  • Übergabe der Osterkerze zu Ostern 
  • die gemeinsame Trägerschaft und Organisation des LebensRaum Kirche in der huma
  • ...

Die ökumenische Arbeit wird getragen von einem Beschluss des Pfarrgemeinderates, der alle seine Beschlüsse dahin prüft, ob sie ggf. der Ökumene schaden. Dies wird bei den Entscheidungen immer berücksichtigt.

Ökumene-Baum Sankt Augustin

Vielleicht fragen Sie sich, was dieser kleine Baum auf unseren Seiten bedeuten soll. Sie werden dieses Bild auch an anderen Stellen wiederfinden. An den Ortseingängen und an den Kirchen hängen Schilder, die mit diesem Bild versehen sind. 

Die beiden großen Konfessionen in Sankt Augustin haben dieses gemeinsame Logo entwickelt, das ihre gute Zusammenarbeit widerspiegeln soll.

Wer Gottes Wort hört und darüber nachdenkt, der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen.

  • Ein Baum: Symbol für Leben, Wachstum und Veränderung, steht für das gemeinsame Wirken der Gemeinden.
  • Der Stamm – ein Kreuz – bestehend aus zwei Teilen, die die Farben der beiden Kirchen aufweisen. Sie sind unabhängig voneinander und doch bilden sie ein Ganzes.
  • Das Kreuz, Zeichen für Leben, Tod und Auferstehung Jesu Christi, ist Zentrum und Basis beider Kirchen.
  • Um den Stamm herum ist in abstrakter Form die Krone dargestellt: Kreise, die wiederum die Farben der beiden Kirchen tragen. Menschen und Gemeinden versammeln sich um das Kreuz, aus dem sie ihre Kraft ziehen, weil sie wissen:

Jesus Christus, der Gekreuzigte, ist für uns und mit uns, 
Anfang und Ende, Quelle und Nahrung für unser Leben. 

Ökumenischer Gottesdienst für Unbedachte

Am 31. Januar 2026 findet um 10:30 Uhr in der Krankenhauskapelle Ringstraße in Siegburg ein ökumenischer Gottesdienst für Unbedachte statt. Dies sind Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in den letzten drei Monaten verstorben sind und für die es keine eigene Trauerfeier gab, weil sich niemand darum kümmerte. Sie sind gestorben und wurden bestattet, ohne das jemand Notiz davon genommen hat. In diesem Gottesdienst werden wir ihrer gedenken. Durch die Namensnennung werden sie der Anonymität entzogen.

Der ökumenische Gottesdienst für Unbedachte findet einmal im Quartal statt, wechselseitig in der katholischen Krankenhauskapelle in Siegburg und der evangelischen St. Anno-Kirche in Siegburg.

Die Termine in 2026

  • Samstag: 25. April, Auferstehungskirche, Annostraße
  • Samstag: 25. Juli, Krankenhauskapelle, Ringstraße
  • Samstag: 31. Oktober, Auferstehungskirche, Annostraße

Wir laden alle ganz herzlich zu diesem Gottesdienst ein!