Die Kapelle präsentiert sich als einschiffiger Bau mit Querhaus, abgesetztem Chor und einem markanten Dachreiter – typische Elemente der neugotischen Bauweise, die Anfang des 20. Jahrhunderts noch großen Einfluss hatte. Mit ihren harmonischen Proportionen und den liebevoll gestalteten Details verbindet das Gebäude handwerkliche Tradition mit spiritueller Symbolik. Lichtdurchflutete Fenster und der klar gegliederte Innenraum schaffen eine Atmosphäre der Ruhe und Einkehr.
Inmitten des Meindorfer Dorfkerns erhebt sich die Kapelle Sankt Maria Rosenkranzkönigin – ein Ort des Gebets, der Gemeinschaft und der Geschichte. Ihre Grundsteinlegung im Juli 1911 markierte den Beginn eines Bauwerks, das bis heute den Glauben und Zusammenhalt der Meindorfer Gemeinde widerspiegelt. Bereits im April 1912 wurde die Kapelle feierlich geweiht.

