Ruhe bewahren, nicht überstürzt handeln!
- Zuhören!
- Das Kind ermutigen, sich weiter mitzuteilen.
- Keine bohrenden Fragen stellen; es ist nicht wichtig und nicht Ihre Aufgabe, die „Wahrheit” oder den exakten Tathergang herauszufinden!
- Die eigenen, aufkommenden Gefühle (Erschrecken, Wut, Ekel) nicht auf das Kind übertragen, ihm nicht zeigen, sonst zieht es sich zurück.
- Für das Kind muss spürbar sein, dass Sie nicht mit der Brechstange vorgehen, aber auch nicht weggehen, wegsehen oder weghören Bewertungen vermeiden, Gesagtes einfach „stehen lassen”.
- Auch anhaltendes Weinen oder bedrücktes Schweigen mit dem Kind aushalten.
- Keine Vorwürfe machen, z.B. warum das Kind sich nicht früher Hilfe geholt oder nicht schon längst geredet hat etc..
- Dem Kind signalisieren, dass es keinerlei „Schuld” am Geschehenen hat und das Geschehene nicht o.k. war, sondern dass es seinen „komischen” Gefühlen vertrauen kann.
- Für einen geschützten Raum für das Gespräch sorgen – z.B. keine Mithörer dulden.
- Dem Kind erklären, dass das Gesagte absolut vertraulich behandelt wird, Sie sich aber Unterstützung holen werden.


